Aktuelles

Grippeimpfung (Influenza):
Achtung:
Impfstoff nicht verfügbar!
Da wir nur noch sehr unregelmäßig und kleinste Mengen geliefert bekommen, sind wir gezwungen zunächst nur Hochrisikopatienten und Personen, die in medzinischen Einrichtungen arbeiten, zu impfen. Sollten Sie zu dieser Gruppe gehören, können Sie gerne telefonisch nachfragen und einen Termin vereinbaren, wenn Impstoff vorhanden ist.
Ansonsten werden wir Sie informieren, sobald wieder größere Kontingente zur Verfügung stehen.

Die "Ständige Impfkomission = STIKO" und das "Robert-Koch-Institut" empfehlen besonders jetzt die Grippeimpfung der Risikogruppen , d.h. über 60jährigen und relevant chronisch kranken Personen sowie des medizinischen Personals. Die Krankenkassen bezahlen dem entsprechend für diese Gruppen die Impfung und diese sollte auch vorerst den Risikogruppen vorbehalten sein, um einer Verknappung von Impfstoff und Überlastung des Gesundheitssystems durch schwere Krankheitsverläufe vorzubäugen.

Auf jeden Fall sollten Sie sich als Risikopatient besonders während der Corona-Pandemie gegen Grippe impfen lassen, um den gleichzeitigen Ausbruch einer Influenzergrippe-Epidemie in Deutschland zu verhindern.

AKTUELLE INFORMATION ZUM CORONAVIRUS

 

Liebe Patientin, lieber Patient,

wenn bei Ihnen Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen oder Fieber auftreten sollten und Sie befürchten, sich mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) angesteckt zu haben:

Melden Sie sich unbedingt vorher telefonisch an, bevor Sie in die Praxis kommen.

So schützen Sie sich und andere. Sie erhalten dann schon am Telefon die Hinweise für das weitere Vorgehen.

Bitte bringen Sie Ihre Schutzmaske mit, die Mund und Nase abdeckt. Nur hiermit dürfen Sie unsere Praxis nach den aktuellen gesetzlichen Vorgaben betreten.

HINWEISE UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BESCHEINIGUNG DER ARBEITSUNFÄHIGKEIT

 

AU-BESCHEINIGUNG BEI QUARANTÄNE

Bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Virus wird Betroffenen häufig empfohlen, zu Hause zu bleiben. Die Gesundheitsämter ordnen nicht selten eine Quarantäne von mindestens 14 Tagen an. Auch Arbeitgeber schicken Mitarbeiter nach Hause, die unmittelbaren oder mittelbaren Kontakt zu einer infizierten Person hatten. In welchen Fällen Ärzte eine AU-Bescheinigung ausstellen, finden Sie hier.

 

Bei Patienten, für die eine Quarantäne aus infektionsschutzrechtlichen Gründen angeordnet wurde, muss im Hinblick auf das Ausstellen einer AU-Bescheinigung zwischen zwei Fällen unterschieden werden:

 

1. Quarantäne, aber keine Symptome:

Für Personen, die sich in einer behördlich angeordneten Quarantäne aufgrund des Coronavirus befinden, aber keine Krankheitssymptome aufweisen, muss der Vertragsarzt auch keine AU-Bescheinigung für den Arbeitgeber ausstellen. Dies gilt auch für positiv auf SARS-CoV-2 getestete Personen, die keine Symptome aufweisen.

In diesem Fall ist die Entgeldfortzahlung durch den Arbeitgeber über die Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz gesichert. Der Patient reicht dazu den behördlichen Bescheid über die Anordnung der Quarantäne beim Arbeitgeber ein. Der Arbeitgeber wiederum kann sich die Lohnfortzahlung über die zuständigen Behörden erstatten lassen.

Wichtiger Hinweis: Sobald ein Patient, der bisher symptomfrei war, während der Quarantäne erkrankt, besteht von diesem Zeitpunkt an Arbeitsunfähigkeit. Bei Arbeitsunfähigkeit ist also trotz Quarantäne eine AU- Bescheinigung durch den Arzt erforderlich.

 

2. Quarantäne und Symptome:

Bei einer bestätigten Infektion mit dem Coronavirus und Krankheitssymptomen stellt der behandelnde Vertragsarzt eine AU-Bescheinigung aus. In diesem Fall erfolgt die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber, der diese aber nicht vom Bundesland erstattet bekommt.

 

AU-BESCHEINIGUNG FÜR PATIENTEN, DIE MITTELBAR KONTAKT ZU EINEM VERDACHTSFALL HATTEN

Immer wieder bitten Arbeitgeber Mitarbeiter, die mittelbar Kontakt zu einem Verdachtsfall hatten, vorsorglich zu Hause zu bleiben, bis das Testergebnis vorliegt. Auch hier gilt: Ist der Betroffene nicht krank, kann der Arzt keine AU-Bescheinigung ausstellen.

 

GRUNDSÄTZLICH GILT:

Ist der Patient krank, weil er zum Beispiel stark hustet oder Fieber hat, kann der Arzt eine AU-Bescheinigung ausstellen.

Zeigt der Patient hingegen keine Symptome, kann der Arzt keine AU-Bescheinigung ausstellen. Das gilt auch, wenn der Patient positiv getestet wurde.

 

Ihr WippCare-Team

 

Quelle: KBV / Coronavirus: Hinweise zur AU-Bescheinigung / 12. März 2020

Mehr Informationen auch unter: https://www.116117.de/de/coronavirus.php

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